28 Weeks Later

Sechs Monate nachdem in England das tödliche Virus ausgebrochen ist, scheint dieses nun besiegt und ausgerottet zu sein. Die Infizierten sind verhungert und es gibt kein Leben mehr in England. Die Amerikaner beginnen zusammen mit der NATO eine große Rückführung in das verwaiste Land. Sie bringen die gesunden Flüchtlinge zurück und besiedlen England damit neu. Dabei wird ein Gebiet auf drei Seiten mit Wasser umgeben, damit die Lage übersichtlich bleibt. Unter den Flüchtlingen sind auch Andy und Tammy, die beiden Kinder von Don Harris, dem Distriktverwalter. Die Kinder schaffen es das bewachte Gebiet zu verlassen und zu ihrem alten Elternhaus zu flüchten, in dem sie eine schreckliche Entdeckung machen. Ihre tot geglaubte Mutter sitzt dort völlig geschwächt in einer Ecke. Auch sie trägt das tödlichen Virus in sich, dieses bricht bei ihr jedoch nicht aus. Dennoch kann sie es als Wirt weitergeben. Als sie in Quarantäne gebracht wird, bittet Don seine Frau um Vergebung, weil er sie im Stich gelassen hat. Doch der folgende Kuss der beiden hat dramatische Folgen …

Endzeitfilme.com-Bewertung:

Meinung und Rezension zu ’28 Weeks later’

Der Film 28 weeks later ist eine Fortsetzung des Endzeitthrillers 28 days later. Er erzählt die Geschehnisse, die ein halbes Jahr nach dem Ende des letzten Films eintreten. Im Jahr 2007 entstand der Film unter der Regie von Juan Carlos Fresnadillo und schaffte es noch im selben Jahr in die deutschen Kinos. 28 weeks later stellt auch, wie bereits sein Vorgänger, einen Endzeit-Horrorschocker dar. Das kann schnell schief gehen, denn oft sind diese Storys über blutrünstige Kreaturen platt und einfallslos. Nicht in diesem Fall. Der Regisseur Fresnadillo schafft es trotz aggressiver Zombies und prügelnder Gewaltszenen eine grandiose Stimmung entstehen zu lassen. Gerade das Endzeitfeeling wird anfangs durch das menschenverlassene London wunderbar dargestellt. Hier erreicht den Zuschauer eine beängstigende und dunkle Stimmung, die mit der passenden düsteren Musik untermauert wird. Obwohl die Handlung an den ersten Teil erinnert, da auch hier das Virus ausbricht und sich immer weiter verbreitet, kommt in keiner Weise Langeweile auf. 28 weeks later ist spannend und aufregend bis zum Schluss. Kein Film für schwache Nerven, denn übertrieben blutige Szenen sind wieder ausreichend vorhanden, aber ein Muss für jeden Horror-Fan. Der erste Teil muss nicht unbedingt bekannt sein, da es auch genug Rückblenden gibt, die die Story schnell verstehen lassen. Wer den ersten Teil gesehen hat, wird sich die Fortsetzung ohnehin nicht entgehen lassen.

Mehr Infos zu ’28 Weeks later’

Altersfreigabe: FSK 18
Laufzeit: 99 Minuten
Erscheinungsjahr: 2007
Drehbuch: Rowan Joffe, Juan C. Fresnadillo
Kamera: Enrique Chediak
Regisseur: Juan C. Fresnadillo
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: 28 Weeks later
Film-Budget: ~15 Millionen USD
Schauspieler: Imogen Poots (als Tammy), Mackintosh Muggleton (als Andy), Jeremy Renner (als Sergeant Doyle), Robert Carlyle (als Don)
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Eine Antwort auf 28 Weeks Later

  1. FunGames82 sagt:

    Schade das es einen 3. Teil nicht gibt, da sich es abzeichenen würde, das nun die Welt im Arsch ist :)

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