Countdown: Jerusalem

Endzeitstimmung. Naturkatastrophen, Erdbeben und Tornados überall auf der Erde. Die Menschheit bereitet sich auf den baldigen Untergang vor. Auch die Moral der Menschheit im Allgemeinen sinkt. Die Weltwirtschaft bricht zusammen, Banken gehen Bankrott, ganze Staaten stehen vor dem Ruin. Das Ende aller Tage steht kurz bevor. In dem ganzen Szenario sucht die Journalistin Allison, gespielt von Kim Little, ihre plötzlich verloren gegangene Tochter Mary (Audrey Latt). Sie vermutet sie bei ihrem Exmann Mark Thompson, gespielt von Mark Hengst, der bei der CIA arbeitet, ein Geheimnis hat und anscheinend auf der Flucht ist. Und so folgt sie ihm nach Jerusalem. In eine fremde Stadt, in dem der Ausnahmezustand herrscht, das Militär die Führung übernommen hat und seine Interessen gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzt. Fanatiker propagieren ihre Visionen, wie es nun mal auch in der Regel ist, wenn das Ende der Welt voraus gesagt wird. Auf der Suche nach Exmann und Tochter gerät die Journalistin zwischen die Fronten und schon bald muss sie um ihr Leben fürchten.

Endzeitfilme.com-Bewertung:

Meinung und Rezension zu ‘Countdown: Jerusalem’

Ein Endzeitszenario mit einem überraschenden, logisch nicht auf Anhieb ganz nachvollziehbaren Ende, das viele Fragen offen lässt. Gerade in der heutigen Zeit, in der es so viel Parallelen gibt. Wer hier jedoch auf einen actiongeladenen oder einem bibelnahen Endzeitthriller hofft, wird enttäuscht werden. Die Apokalypse läuft leider nur im Hintergrund in Form von eingespielten Nachrichtensendungen ab und lässt sich eher nur erahnen. Die einzige Action, die es hier hin und wieder zu sehen und zu erleben gibt, besteht in den kurzen Verfolgungsjagten durch die Altstadt von der zum Teil zerstörten israelischen Stadt Jerusalem, bei denen entweder die Milizen oder aber die selbsternannten „Wächter des Gottesgerichtes“ hinter der Journalistin her sind. Die Handlung selber beginnt und bleibt den ganzen Film über eher unspektakulär und zeitweise auch etwas fahrig. Die Dialoge sind an manchen Stellen wegen den lauten Hintergrundgeräuschen oder der eingespielten Musik nur schwer zu verstehen. Genauso wie so manch eine Handlungen der Schauspieler oder die Erzählung des Filmes an sich. Die einzelnen Charaktere sind auch nur größtenteils oberflächlich entwickelt und gespielt worden. Schade, denn eigentlich ist das Thema des Filmes spannend und ansprechend für Jeden, der sich mit der heutigen Zeit, politisch wie global, auseinander setzt. Alles in Allem ein eher mittelmäßiger Film, bei dem einen selbst die „Special Effects“ leider nicht staunen, sondern eher schmunzeln lassen.

Mehr Infos zu ‘Countdown: Jerusalem’

Altersfreigabe: FSK 16
Laufzeit: 93 Minuten
Erscheinungsjahr: 2009
Drehbuch: David Michael Latt, Jose Prendes
Kamera: Adam Silver
Regisseur: A.F. Silver
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Countdown: Jerusalem
Film-Budget: unbekannt
Schauspieler: Kim Little (als Allison), Clint Browning (als Joseph)
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2 Antworten auf Countdown: Jerusalem

  1. Müller sagt:

    Wenn ich ein Drama sehen will, ist dieser Film nicht einmal Ok. Es ist kein Katastrophenfilm, in diesem viertklassigem Film geht es nur um eine Mutter die Ihre entführte Tochter sucht.
    Einstufung für diesen Film: 4b
    Schauspieler: Talentlos
    Regisseur: wahrscheinlich von wahnsinnigen Ideen getrieben, ohne Beachtung

    Dieser Film verdient nicht einmal die Bezeichnung Film, es ist schlicht weg Müll aus allen Betrachtungswinkeln.

  2. asd sagt:

    na nich viel geht hier ab,nich so viel wie auf der startseite beschrieben/suggeriert.
    (31 filme)…. Egal ob ihr Dokumentationen, Thriller, Dramen, Action-Filme oder Komödien zum Thema Endzeit oder dem Ende der Welt sucht: Auf endzeitfilme.com werdet ihr fündig werden! BITTE!!!

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